Geschichte

WH726 wurde im September 1939 als Teil der Brückensicherung Beckingen erbaut. Diese setzte sich aus einer vorgelagerten doppelstöckigen Sonderkonstruktion mit Mg- und Pakscharte, ein Rb105b 50 Meter weiter westlich, ein Rb105d 100 m nördlich im Hang,einem Rb111 30m nordwestlich und Wh726 zusammen. 
Nach dem Westfeldzug gegen Frankreich verlor der Westwall erstmals seine Bedeutung, die Bunker dienten jedoch, vorallem in der Nähe von wichtigen Verkehrsknotenpunkten, Bahnhöfen und Industrieanlagen, als Luftschutzanlagen. 
Otto diente nun auch als Luftschutzraum und wurde 1942 geräumt um Bauteile für den Atlantikwall frei zu machen. 
Otto wurde scheinbar im November/Oktober 1944 wieder bewaffnet und wurde von Soldaten der 19. Volksgrenadierdivision besetzt. Aufgrund einiger Funde und der beschossenen Front ist anzunehmen, dass die Anlage in Kampfhandlungen verwickelt war. 
Nach dem Krieg diente WH-726 als Koksdepot der Anwohner. 
(Bei der Öffnung der Anlage wurden einige Zentner Koks verteilt auf die Kasematte, den Munitionsraum und den Flur gefunden.)
Da der Vorhof über keinerlei Abfluss verfügt und somit Regenwasser nicht abfließen kann,  ist der Bunker relativ schnell voll Wasser gelaufen, was wahrscheinlich dazu geführt hat, dass fast sämtliche Türen und einige andere Einbaugegenstände vorhanden waren und nicht geplündert wurden.
Der Bunker stand bis zur Oberkante der 7p7 Scharte unter Wasser, der Eingangshof war verfüllt und der Eingang zugemauert.